In einem bestehenden Gebäude direkt neben der Asamkirche Maria de Victoria wurde für die Mittagsverpflegung dreier nahegelegener Gymnasien eine Mensa mit 184 Sitzplätzen untergebracht. Die Eingangsebene nimmt die Ausgabeküche und etwa ein Drittel der Sitzplätze auf, die Mehrzahl liegt auf der Galerie im Obergeschoss.
Die Galerie ist als frei geformtes Holzmöbel in den Raum eingestellt. Ihre geschwungene Untersicht gleicht die baulich bedingte, sehr geringe lichte Höhe im Erdgeschoss optisch aus.
Die verbindende Treppe ist eine Stahl-Blech-Konstruktion mit seitlich geschlossenen Flächen und hängt an der Stahlkonstruktion der Galerie. Die seitlichen Handläufe sind in die Wandflächen integriert und übernehmen zugleich die Beleuchtung der Treppe. Tritt- und Setzstufen sind mit dem Linoleum der beiden Geschosse belegt, die Stufenvorderkanten mit einem Edelstahlwinkel geschützt. Außenseiten und Untersicht sind mit dem Verkleidungsmaterial der Galerie beplankt: Ahorn-Multiplex.
Der Mittelhandlauf trennt die beiden Gehrichtungen und übernimmt die Formensprache von Treppe und Galerie. Von beiden Ebenen der Mensa aus stellen neu eingefügte Fenster die Blickbeziehung zur Asamkirche her.














