Das Einfamilienhaus Sonnenberg liegt am nordwestlichen Rand eines Neubaugebiets in Kösching. Es wurde möglichst grenznah platziert – einerseits, um die nördlich anschließende unverbaubare Ackerfläche optisch als Grünfläche mitzuverwenden, andererseits, um nach Süden eine große zusammenhängende Gartenfläche zu erhalten.
Das Gebäude besteht aus zwei Einzelbaukörpern mit gleicher Dachform. Im vorgelagerten eingeschossigen Bau sind neben der Garage mit drei Stellplätzen der großzügige, sich nach Süden öffnende Essbereich untergebracht. Durch diese Auslagerung blieb der zweigeschossige Hauptbau mit 14 × 7,50 m trotz über 170 m² Wohnfläche sehr kompakt.
Die beiden parallel stehenden Baukörper verbindet ein rund 1,25 m breiter Glaszwischenbau, der den Übergang von der Küche zum Essbereich herstellt und sich vor dem Wohnzimmer als Glasvordach für die Holzterrasse fortsetzt. Eine Fuge, die trennt und zugleich verbindet.
Alle Aufenthaltsräume sind nach Süden zum Garten ausgerichtet; in der schmaleren Nordzone liegen Erschließung, Bäder und Hauswirtschaftsraum. Durch die zurückhaltende Wahl von Farben und Materialien wirken die wenigen, bewusst gesetzten Akzente umso intensiver: die rote Eingangstür und die Schiebeklappläden.







